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Taro und die leichte Ausflugstasche
Alles muss mit
Taro fuhr mit seiner Gruppe am nächsten Morgen in den Tierpark. Er stellte seinen kleinen Rucksack aufs Bett und packte hinein, was er mochte: drei Bilderbücher, zwei Spielzeugautos, einen großen Stoffelefanten und eine Dose mit Bauklötzen. Als er den Rucksack hochheben wollte, kippte er zur Seite. Taro zog an den Trägern. Schon nach drei Schritten im Zimmer musste er ihn absetzen. „Vielleicht trägst du ihn später für mich“, sagte er zu Papa.
Papa fragte, was die Gruppe für den Ausflug empfohlen hatte. Auf dem Zettel standen Trinkflasche, Snackdose, wetterfeste Jacke und Mütze. Von Bauklötzen stand dort nichts. Taro wollte den Stoffelefanten trotzdem mitnehmen. Er mochte ihn besonders. Papa sagte nicht sofort Nein. „Lass uns prüfen, was du selbst gut tragen kannst und was du unterwegs wirklich brauchst.“
Drei Haufen
Sie leerten den Rucksack auf eine Decke. Taro machte drei Haufen: wichtig, vielleicht und für zu Hause. Die Trinkflasche kam zum wichtigen Haufen. Auch die Snackdose, die Jacke und die Mütze. Die Bücher legte er zunächst zu vielleicht. Sein Stoffelefant passte weder hier noch dort. Er durfte warten, bis Taro den Rucksack mit den wichtigen Dingen probiert hatte.
Taro setzte den Rucksack auf und ging einmal durch die Wohnung. Diesmal konnte er gerade stehen. Papa prüfte, ob die Träger richtig saßen. Taro wollte ein Auto in die Seitentasche stecken. Beim Gehen drückte es gegen seinen Arm. Er nahm es wieder heraus. Ein kleines Bild von seinem Elefanten auf einer Karte passte dagegen in die Innentasche und wog fast nichts. Taro malte es selbst.
Ein Plan für unterwegs
Am Morgen regnete es leicht. Taro zog die Jacke an, statt sie im Rucksack zu tragen. Nun blieb dort mehr Platz, aber er füllte ihn nicht mit Spielzeug. In der Gruppe zeigte er der Betreuerin seine Flasche und die Snackdose. Sie erzählte, wann sie gemeinsam Pause machen würden. Der Stoffelefant wartete zu Hause auf dem Bett. Die kleine Karte war in Taros Tasche, falls er an ihn denken wollte.
Im Tierpark gingen sie einen langen Weg. Taro trug seinen Rucksack selbst. Vor dem Gehege mit den Ziegen nahm er einen Schluck Wasser. Später holte er die Snackdose heraus. Beides war leicht erreichbar. Die Bücher hätten ihm auf dem Weg nicht geholfen, dachte er. Vielleicht hätte er sie im Bus lesen können, aber dort hatte er mit den anderen aus dem Fenster geschaut.
Was zurückkam
Am Nachmittag kehrte Taro müde und zufrieden nach Hause zurück. Er stellte den Rucksack ab und holte die Karte mit dem gemalten Elefanten heraus. „Die hat gut hineingepasst“, sagte er. Papa fragte, ob etwas gefehlt habe. Taro dachte an den Regen, den langen Weg und die Pause. Eigentlich nicht. Nur eine trockene Socke wäre nach einer Pfütze praktisch gewesen.
Sie legten für den nächsten Ausflug eine Ersatzsocke zum Vielleicht-Haufen. Taro wusste jetzt, dass eine Tasche nicht voll sein muss, um gut gepackt zu sein. Er setzte den Stoffelefanten neben sich aufs Sofa und erzählte ihm vom Tierpark. Dafür musste der Elefant keinen Schritt gelaufen sein. Die Karte legte Taro zurück in den Rucksack, als Erinnerung an seinen eigenen Packplan.
